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Dank einer Spende auf den Spuren der Dinosaurier
Bei der mirno more Frühjahrsflotte 2024 (8.-15. Juni) nahmen elf Schiffe und 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern und Österreich teil. Mit dem Freisinger Projekt war Special Sailing in Istrien dabei.
Die Anreise zum Heimathafen, der ACI Marina Pomer, gestaltete sich problemlos. Die Skipper übernahmen das Schiff und die Einkaufscrew fuhr los. Beim Verstauen der Verpflegung zeigte sich ein toller Teamgeist und danach belegte die Crew ihre Kabinen. Beim abschließenden leckeren Essen von Silke kamen alle ein wenig zur Ruhe und stimmten sich auf den Törn ein.
Am nächsten Vormittag folgte die obligatorische Sicherheitseinweisung und die Aufgabenverteilung. Neu dabei ist das extra dafür angefertigte „Teilnehmer-Logbuch“. Wie auch der Skipper den Tagesablauf in einem Logbuch festhält, soll auch die Crew die Geschehnisse aus ihrer Sicht dokumentieren. Mittlerweile pfiff der Wind so stark, dass das Auslaufen zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn machte. Das Alternativprogramm bestand aus einem Ausflug in das benachbarte Medulin mit den Autos. Dort wurde sogleich geshoppt und die Mädels bestätigten alle bekannten Vorurteile und liefen wie „Germany‘s Next Topmodel“ in und vor den Geschäften umher. Weniger schön, aber nicht weniger eindrucksvoll, fanden die Ausflüglerinnen und Ausflügler den Bootsfriedhof. Nur zwei Wochen vorher brannten 27 Boote aus, und die verheerenden Überbleibsel lagen noch an Land im Hafenbereich. Eine große Portion Eis verdrängte den ekligen Geruch und die negativen Bilder, bevor es zurück nach Pomer ging. Dort landete inzwischen der Rest der Flotte und es gab ein großes Hallo.
Die mehrstündige Fahrt über die Kvarner Bucht nach Mali Losinj ist immer wieder eine Herausforderung. Obwohl die Windstärke keine dramatischen Höhen erreichte, ließ die unangenehme ruppige See keine großartige Stimmung auf der Überfahrt aufkommen. Dies hielt aber die Crew nicht ab, abends die „Summer Dream“ zu einem Partyboot zu erklären und mit vielen Freunden von den anderen Schiffen zu feiern.
Aufgrund der Wetterprognosen fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück nach Pula. Dort, wie auch am nächsten Halt einen Tag später in Rovinj, stand jeweils eine Stadtkulturbesichtigung unter kompetenter Führung unseres Skippers auf dem Plan. So mutierte dieser Törn eher zu einem Sightseeing- als zu einem Segeltörn. Aber alle Teilnehmenden genossen diese (Shopping-) Ausflüge und hatten viel Spaß.
Für Donnerstag stand ein Besuch auf Brijuni auf den Plan und alle freuten sich schon sehr. Leider gab es die im Vorfeld versprochenen vergünstigten Konditionen nicht und unsere finanziellen Mittel reichten nicht aus.
Da geschah etwas Unglaubliches!
Eine uns unbekannte Männercrew aus Köln und Hamburg vom Nachbarschiff, hörte von unserem Problem und spendeten uns die hohen Liegegebühren für Schiff und den Eintritt in den Nationalpark! – Diese Aktion hat uns emotional sehr berührt und als kleine Gegenleistung bekamen die Spender eine Special Sailing-Flagge.
Brijuni ist eine sehr geschichtsträchtige Insel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Mit zwei Elektro-Cars erkundete die gesamte Crew drei Stunden lang die Insel. Eine der Höhepunkte sind die Abdrücke von Dinosauriern, die vor ganz langer Zeit hier lebten. Auch eine (Ruinen-)Römerstadt, der älteste Olivenbaum, die vielen Tiere und vieles mehr erfreuten die Inselgäste. Alle warten sich einig: Dieser Besuch war super und bleibt unvergesslich!
Tags darauf steuerte unser Schiff wieder den Heimathafen entgegen. Schiff getankt, alle Taschen wieder in den Bus gepackt (wobei der Projektleiter panische Anfälle ob des Chaos bekam!) und ein schönes Abschlussessen mit gegrilltem Spanferkel in Medulin rundete diese etwas andere, aber doch schöne Reise ab.
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