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Hallelujah - 2 Teilnehmer sind jetzt 1. Offiziere zur See

 „Leinen los! Flottille 2022“ – vom 14. bis 21. Mai 2022

Auch dieses Jahr nahmen zwei Segelyachten im Rahmen des Special Sailing-Projekts „Leinen los! Flottille 2022“ an der mirno more Frühjahrsflotte teil. Jeweils zwei Special Sailing-Skipper und je zwei Betreuerinnen und Betreuer pro Boot begleiteten jeweils sechs Teilnehmer aus Freising und Straubing in Kroatien vom Ausgangshafen Punat auf Krk durch die Kvarner Bucht bis nach Mali Losinj und Ilovic.

Anders als bisher, lag der Ausgangshafen nicht in Istrien, sondern auf Krk. Zwei Gründe gaben dafür den Ausschlag. Erstens sollte den Crews die langwierige Überfahrt über den „Kvarner“ erspart werden und andererseits neue Inseln, Landschaften und Städte, wie Rab und Cres, den „Vielfahrern“ angeboten werden. Um es vorweg zu nehmen: Nach den ersten Rückmeldungen der Beteiligten ging dieses Konzept voll auf!

Die Zeit, in der die anderen Flotten-Boote von Istrien übersetzten, nutzen unsere Yachtbesatzungen für ein kurzweiliges Special Sailing-Programm. Angepasst an den Friedensflottenplan und den damit verbundenen gemeinsamen Terminen, blieb genug Zeit um eine gemütliche Stadtbesichtigung von Rab und einen ausgiebigen Badebuchtaufenthalt bei Male Orjule (Insel nordöstlich von Ilovik) zu erleben. Übrigens, die Wassertemperatur lag um die 20 Grad Celsius und die Mehrzahl von den beiden Crews schwamm mehr oder weniger lang im Meer. Bei den jeweiligen An- und Überfahrten gab es viele Möglichkeiten die Besatzungen in Ruhe mit dem Schiff vertraut zu machen. Der (schwache) Wind ermöglichte ein erstes gemütliches Segeln, ohne dass große physikalische Kräfte die Mannschaften in Anspruch nahmen.

Nach diesem entspannten Törneinstieg trafen sich am Montag alle zwölf Friedensflotten-Schiffe vor der Einfahrt nach Mali Losinj. Große Freude bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Zusammenschluss der Flotte und der gemeinsamen Fahrt, bei der alle Yachten nebeneinander fuhren, beeindruckte nicht nur unsere besonderen Menschen, sondern ist auch für Skipper und Betreuer immer wieder ein Erlebnis. Nachdem Anliegen war das Hallo riesengroß. Auf der Promenade der Marina Losinj wuselten zirka 100 mit orangen Flotten-T-Shirts gekleidete Seefrauen und Seemänner auf und ab. Die Abendveranstaltung wurde von langjährigen einheimischen Friedensflotten-Freunden organisiert. Im alten Kino von Mali Losinj gab es gegrillte Speisen und ein musikalisches Programm von ortsansässigen jungen Künstlern. Die beiden Special Sailing-Boote gaben auf der Bühne einen umjubelten Gastbeitrag. Eine der Betreuerinnen, Steffi Zillig ist eine professionelle Sängerin, stimmte die Hymne „Halleluja“ an und im Refrain sangen die beiden Bootsbesatzungen als Chor hingabevoll mit. Für viele der Special Sailing-Crews war dieser Auftritt einer der Höhepunkte des Törns.

Am nächsten Tag zog die Friedensflotte-Karawane weiter nach Ilovik. Ein gemeinsames Essen in einem Restaurant direkt am Meer läutete eine lange Nacht ein. Schiffsübergreifend trafen sich die Flottenbeteiligten am Steg oder auf den Schiffen. Dabei gab es viele neue Kontakte und viel zu erzählen. Auf diese Zusammentreffen freuen sich viele unserer lieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz besonders. Es ist für sie einer der Höhepunkte dieses Törns. Bis spät in die Nacht dauerte die Stegparty mit viel Musik und Tanz.
Auf dem Platz vor der Kirche von Illovik fand am folgenden Morgen traditionell ein Qigong-Treffen statt. Mit diesen Übungen für Körper und Seele, geleitet von einer bewährten Übungsleiterin aus dem Kreis der Salzburger Schiffe, beginnt der Tag gut gelaunt bei strahlendem Sonnenschein. Anschließend kommen alle Anwesenden der Friedensflotte zu einem gemeinsamen Gruppenfoto zusammen. Immer wieder ein imposantes Bild in Orange! – Dann müssen sich die Wege leider schon wieder trennen. Die geografischen Ziele und die kommenden Routen sind aufgrund der Ausgangshäfen unterschiedlich. Sehr herzlich, und bei einigen auch mit einer kleinen Träne im Auge, verlief die Verabschiedung.

Die Special Sailing-Boote nahmen Kurs Richtung Heimathafen. Unterwegs hatte die Yacht „Styria“ von dem Freisinger Projekt ein technischen Motorenproblem. Ein Special Sailing-Motto des Törns hieß auch „Zwei Boote – ein Team!“. So war es selbstverständlich, dass die Marietta, das Boot des Straubinger Projekts, in der Nähe blieb um gegebenenfalls zu helfen. Das Problem konnte gelöst werden und wegen des Zeitverlustes wurde das geplante Tagesziel geändert und der nächste sichere Hafen in Rab angelaufen.

Das Marina-Ziel am Donnerstagabend hieß Supertarska Draga. Auf dem Weg dorthin ankerten die beiden Yachten in einer schönen Bucht im Päckchen. Das Schlauchboot und die Stand Up Paddles wurden ausgepackt. Bei herrlichem Badewetter und annehmbaren Wassertemperaturen genossen die Meisten die letzte Bademöglichkeit des Törns. Aus den restlichen Lebensmitteln zauberten die guten Küchengeister ein gemeinsames und leckeres Essen. Anschließend lud die „Marietta“ zu einem Gitarrenkonzert ein. Alexander Uhlir, Betreuer auf der „Marietta“, erfüllte viele Musikwünsche und spielte sich die Finger wund.

Der letzte Tag dieser Flottille ermöglichte, bei wiederum schwachem Wind, dass die Segel in der richtigen Position standen. Gemütlich und ohne Hast ging es zu zurück zum Ausgangshafen Punat. Beim letzten gemeinsamen Abendessen im Restaurant sprechen viele über die letzten tollen Tage. Die Ergebnisse des Special Sailing-Segelquizes gaben die Skipper bekannt. Und es gab nur Siegerinnen und Sieger! Und auch die Special Sailing-Crewpässe wurden an alle verteilt und damit jedes Besatzungsmitglied zur Seefrau beziehungsweise zum Seemann 1. Klasse ernannt. In diesem Dokument wird festgehalten, welche Aufgaben das jeweilige Crewmitglied in der Woche erfüllt hat. Auf jedem Boot gab es zudem einen Seemann, der mit ganz besonderen nautischen Leistungen auffiel. Hajo Baumert von der „Marietta“ und Martin Hübner von der „Styria“. Beide wurden daher zum „1. Offizier zur See“ ehrenhalber befördert.

Die Erlebnisse zeigen ganz deutlich, wie wertvoll diese Törns sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln sich bei jeder Fahrt weiter. Darin inbegriffen sind nicht nur die herausragenden Leistungen, sondern auch die kleinen Schritte.

Kurz beschrieben ist dieser Törn wieder ganz toll verlaufen. Personal, Boote, Wetter, Stimmung und das Konzept passten. Die besten Messlatten sind jedoch die Betreuten: die Taschen waren noch nicht gepackt, da wurden schon die Plätze für das nächste Jahr angefragt! So soll es sein, denn es gibt keine schönere Anerkennung für das „Personal“.

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