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Special Sailing: Teambuilding in Italien
Special Sailing legt großen Wert auf die Qualität seiner Schiffsführerinnen und Schiffsführer sowie auf eine gute Kameradschaft an Bord. Genau aus diesem Grund wurde erneut ein besonderes Teambuilding-Projekt ins Leben gerufen.
Im Mittelpunkt stand dabei die Idee, neu zur Verfügung stehenden Skipperinnen und Skippern die Möglichkeit zu geben, sowohl ihr fachliches Können als auch ihre menschliche Kompetenz unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig sollten sie mit den besonderen Anforderungen und Eventualitäten im Umgang mit dem speziellen Klientel von Special Sailing vertraut gemacht werden.
Für den Verein selbst entstanden dabei keine Kosten. Vereinsmitglied Thomas Leifermann stellte – wie bereits in den vergangenen Jahren – dankenswerterweise seine „Ribelle“, eine wunderschöne Sun Odyssey 439, zur Verfügung. Die Yacht liegt in der Marina San Vincenzo an der traumhaften toskanischen Küste. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen die Fahrtkosten sowie die Bordkasse eigenständig. Wie groß das Einzugsgebiet der ehrenamtlichen Skipperinnen und Skipper inzwischen geworden ist, zeigte sich eindrucksvoll an der Anreise: Von Bamberg über Augsburg bis München erfolgte eine regelrechte Sternfahrt nach Italien.
Gemeinsam mit Thomas Leifermann gingen sechs Probandinnen und Probanden vom 2. bis 9. Mai auf Törn. Die Route führte bei guten Wetterbedingungen und moderaten Winden mit bis zu 27 Knoten von San Vincenzo Richtung Elba. Stationen waren Porto Azzurro, die Bucht von Fetovaia, Marciana Marina sowie die Isola di Capraia, bevor es zurück zum Ausgangshafen ging. Insgesamt kamen dabei rund 175 Seemeilen zusammen.
Während der Überfahrten standen zahlreiche Schiffsmanöver sowie praktische und theoretische Übungen auf dem Programm. Dadurch verging die Zeit an Bord nicht nur kurzweilig, sondern sorgte auch für eine spürbar positive Lerndynamik. Besonders Jochen, der sich derzeit auf den anspruchsvollen Sportseeschifferschein (SSS) vorbereitet, beeindruckte mit seinem umfangreichen Wetterwissen. Dafür erhielt er augenzwinkernd den Spitznamen „Dr. Plöger“ – in Anlehnung an den bekannten TV-Meteorologen. In den Häfen boten sich ausreichend Gelegenheiten, An- und Ablegemanöver zu trainieren.
Die Abende wurden genutzt, um bei gutem Essen und verschiedenen Getränken die Kameradschaft zu stärken und auf die eigenen Special Sailing-Momenten hinzuweisen.
Das Fazit fällt durchweg positiv aus: Das Teambuilding war erneut ein voller Erfolg. Für Special Sailing von großer Bedeutung ist zudem die Tatsache, dass alle teilnehmenden Skipperinnen und Skipper bereit sind, künftig Einsätze auf den gecharterten Booten des Vereins zu übernehmen.
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